Europa

Die politische, wirtschaftliche, infrastrukturelle und sozio-kulturelle Bedeutung und Orientierung der deutschen Metropolregionen ist ihr wichtigstes gemeinsames Merkmal. Hieraus leitet sich ihr Beitrag für die Gesamtentwicklung des Bundesgebiets und seiner Teilräume ab.

Entwicklungen, Chancen und Perspektiven des Bundesgebietes und seiner Teilräume werden wesentlich durch die politischen Wechselwirkungen mit der Europäischen Union, z.B. über die Entwicklung der transeuropäischen Netze und die Gestaltung der Förderprogramme beeinflusst.

Die Europäischen Metropolregionen in Deutschland verfolgen daher aktiv die Debatte auf europäischer Ebene und in Deutschland, analysieren einschlägige Dokumente, beteiligen sich am Prozess der Meinungsbildung und Politikgestaltung und nehmen an EU-Projekten teil.

Forderungen des IKM

  • Berücksichtigung der Metropolregionen als neue funktionale Kategorie in den europäischen Statistiken
  • Perspektivenwechsel in den EU-Politiken und EU-Programmen weg von singulären städtischen Problemen hin zu Chancen von Metropolregionen
  • Akzeptanz der Metropolregionen als Rückgrat eines nachhaltigen, wettbewerbsfähigen und polyzentrischen Europas
  • Metropolregionen als Pfeiler der territorialen Agenda zur Umsetzung der Lissabon-Strategie durch regionale Innovations- und Clusterpolitiken
  • Tor nach außen: Stärkung der internationalen Einbindung als überregionaler Knotenpunkt durch Errichtung und Betrieb von Gateway-Infrastrukturen (Flughäfen, Schnellverkehrsverbindungen, Häfen)
  • Tor nach innen: regionale Verknüpfung der Gateway-Infrastrukturen durch ÖPNV, Güterverkehrszentren, Umschlaganlagen
  • Unterstützung der Entwicklung von regionaler Governance in den Metropolregionen und der grenzüberschreitenden, transnationalen und interregionalen Vernetzung von Metropolregionen