Aktuelles

IKM begrüßt Zusammenführung der Themen Stadtentwicklung und Raumordnung im neuen Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat

Die Zuständigkeit für die Raumordnung geht aus dem Verkehrsministerium an das neu geschnittene Innenministerium. Die Zuständigkeiten für Stadtentwicklung, Wohnen und ländliche Infrastruktur werden aus dem ehemaligen Umweltministerium dorthin übertragen. Damit sind die bisher auf verschiedene Bundesministerien aufgeteilten Kompetenzen für die Stadt-und Regionalentwicklung wieder in einem Ressort vereint.


In den elf europäischen Metropolregionen in Deutschland arbeiten Städte und ländliche Räume seit über 20 Jahren partnerschaftlich zusammen. Hier wird mit zahlreichen Partnern an Lösungen zu vielfältigen Herausforderungen gearbeitet: sei es im Bereich der Mobilität, der Siedlungs- oder Gewerbeflächenentwicklung, des Regionalmarketings oder der Naherholung. Metropolregionen gestalten in Projekten die Partnerschaft von Land und Stadt und stärken so die Wettbewerbsfähigkeit ihrer Region und ganz Deutschlands.

Jakob Richter, Sprecher des Initiativkreises Europäischer Metropolregionen in Deutschland und Leiter der Geschäftsstelle der Metropolregion Hamburg, dazu: „Wir freuen uns, dass die Wechselbeziehungen zwischen Land und Stadt durch die Zusammenführung von Stadtentwicklung und Raumordnung auf Bundesebene stärkere Beachtung finden. Die Kooperation zwischen ländlichen und städtischen Räumen entspricht der Realität unseres täglichen Handelns. Dies ist ein Schritt, der unsere Bemühungen vor Ort um gleichwertige Lebensbedingungen in Land und Stadt unterstützen kann.“

Ralph Schlusche, Verbandsdirektor der Metropolregion Rhein-Neckar und stellvertretender Sprecher des IKM, unterstreicht: „ Die enge Zusammenarbeit auf regionaler Ebene ist der Schlüssel für eine nachhaltige Raumentwicklung. Dies gilt besonders auch für die komplexen Aufgabenstellungen der klassischen Regionalplanung, die in einigen unserer Metropolregionen unmittelbar unter dem Dach der regionalen Governance verankert ist. Die Bündelung der Themenbereiche Raumordnung und Stadtentwicklung in einem Ministerium ist deshalb aus unserer Sicht konsequent und notwendig.“
Dass die Verflechtungen stetig zu nehmen, macht die Entwicklung der Berufspendler deutlich. Inzwischen arbeiten etwa 60 % der Beschäftigten nicht an ihrem Wohnort, sondern pendeln über steigende Distanzen.


„Die Metropolregionen bieten dem Bundesministerium ihre Kooperation an. Wir stehen als Partner für Projekte zur Verfügung, Dabei bringen wir langjährige Erfahrungen und Kompetenzen aus Stadt-Land-Projekten ein, so Dr. Christa Standecker, ebenfalls stellvertretende Sprecherin des Initiativkreises und Geschäftsführerin der Metropolregion Nürnberg. „Wir wünschen uns eine Weiterentwicklung der erfolgreichen Modellprojekte der Bundesraumordnung und gestalten gerne mit“, so die Sprecherin weiter. „Dabei sind die Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit und gleichwertige Lebensverhältnisse in Stadt und Land die gemeinsamen Ziele.“


22.2.2018: Fachveranstaltung "Metropolregionen gestalten die Mobilität von morgen"

Deutsche Metropolregionen präsentieren Lösungsansätze in Berlin

In zwölf Foren ging es am 22. Februar um Themen wie Digitalisierung, Wasserstoffantriebe, Elektromobilität und Radverkehr. In einer gemeinsamen Fachkonferenz präsentierten der Initiativkreis der Europäischen Metropolregionen in Deutschland und das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung im Ernst-Reuter-Haus in Berlin aktuelle verkehrspolitische Perspektiven.

Die Mobilität der Zukunft nachhaltig zu gestalten ist die große verkehrspolitische Aufgabe unserer Zeit. Dies betrifft nicht nur die Städte, sondern insbesondere auch die Mobilität zwischen den Städten und ihrem Umland. Metropolregionen mit ihren städtischen Kernen, dem Umland und ländlichen Gebieten kommt hierbei daher eine besondere Rolle zu.

Im Rahmen der ganztägigen Fachkonferenz wurden vor rund 130 Fachleuten aus Politik, Planung und Wissenschaft zum Beispiel folgende Lösungsansätze präsentiert und diskutiert:

• Die Metropolregion Rhein-Neckar arbeitet an einer Dateninfrastruktur für den digitalen Straßenraum für die Genehmigung von Schwertransporten.
• Die Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg will zukünftig digitale Fahrgastinformationen aus einer Hand anbieten, unabhängig davon, wer die Fahr-Dienstleistung erbringt.
• Die Metropolregion Mitteldeutschland plant mit bei einer Einführung von wasserstoffbetriebenen Zügen auf vier Strecken in Deutschland.
• Die Metropolregion Nordwest treibt die Entwicklung von E-Nutzfahrzeugen zum Beispiel bei Müllwagen, Baufahrzeuge oder Kuriertransportern voran.
• Die Metropole Ruhr und der Regionalverband FrankfurtRheinMain legen einen starken Fokus auf den Radverkehr und stellten ihre Planungen für Radschnellwege vor.
• Durch diesen Zusammenschluss von über 50 Stadt- und Gemeindewerken wurden in der Metropolregion Nürnberg Elektro-Ladesäulen errichtet, die mit Strom aus erneuerbaren Energien versorgt werden.

Programm (PDF)

 

 

IKM-Tagungen 2018

Die Tagungen 2018 finden statt:

Frühjahrstagung: In Nürnberg (15.-16. Februar 2018)

Herbsttagung: In der Metropolregion Mitteldeutschland


IzR-Heft: "Metropolregionen - Kooperation und Wettbewerb in Deutschland und Europa"

Aus Anlass des 20-jährigen Bestehens der Raumkategorie Metropolregionen widmet sich das neue Heft aus der Reihe "Informationen zur Raumentwicklung" des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) dem Thema Metropolregionen in Deutschland und Europa.

Das Heft entstand in enger Kooperation zwischen BBSR und IKM.


Es kann hier bestellt werden: www.bbsr.bund.de/BBSR/DE/Veroeffentlichungen/IzR/kurzinfo-5-2016.html


Grenzenlos kooperativ -20 Jahre deutsche Metropolregionen

Enak Ferlemann, Parlamentarischer Staatssekretär beim BMVI (© Dirk Michael Deckbar)

Seit 20 Jahren arbeiten die deutschen Metropolregionen in Projekten an der grenzübergreifenden Partnerschaft von Land und Stadt und stärken so die Wettbewerbsfähigkeit ihrer Region und ganz Deutschlands. Seit 15 Jahren kooperieren sie im „Initiativkreis Europäische Metropolregionen in Deutschland“. In einem Festakt in Berlin wurde diese erfolgreiche Zusammenarbeit gewürdigt.

Schirmherr des Festaktes am 26. September im Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur war Bundesminister Alexander Dobrindt. Zu den Festrednern gehörten der Parlamentarische Staatssekretär Enak Ferlemann, der Präsident des Bremer Senats, Bürgermeister Dr. Carsten Sieling sowie Rüdiger Ahrend, Sachverständiger für Regionalentwicklung von der OECD.

Zur gesamten Pressemeldung
 


Governance-Skript der elf Metropolregionen erschienen

Dieses Dokument informiert über Organisations- und Entscheidungsstrukturen in den elf Europäischen Metropolregionen und stellt ihre Aktivitäten vor.

IKM-Strategiepapier verabschiedet

Die elf im Initiativkreis Europäische Metropolregionen in Deutschland organisierten Metropolregionen haben ein gemeinsames Strategiepapier verabschiedet. In dem Dokument erläutern die Metropolregionen die Themenfelder, die aus ihrer Sicht jetzt und in naher Zukunft besonderer Aufmerksamkeit bedürfen. Als Arbeitsfelder von vorrangiger Wichtigkeit werden die Themenfelder Europa/EU-Strukturpolitik, Monitoring der Metropolregionen, Wettbewerbsfähigkeit/Wissen/Fachkräfte, und E-Mobilität eingestuft. Ebenfalls vom IKM bearbeitet werden die Themen Energie/Klimawandel/Nachhaltigkeit, Grüne Infrastruktur und Verkehr/Große Infrastrukturhaben.

Positionspapier zu EU-Strukturförderung 2014-2020 verabschiedet

Der IKM hat ein Positionspapier zu den Verordnungsentwürfen der Europäischen Kommission für die Strukturförderung 2014 bis 2020 verabschiedet. Damit wollen die Metropolregionen in Deutschland vor allem Impulse für die Erstellung der Partnerschaftsvereinbarung Deutschlands mit der EU geben.